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Po-Pompösius-Cyberfuck-Blue-Knierienifiz-Patz

Die herrlich im Sonnenlicht glänzende goldfarbene Luxuslimousine fuhr durch das große Tor in die breite Parkstraße von Signore Trontellis weitläufigem Anwesen ein. Zwischen den hohen altehrwürdigen Zypressen kam die modernistisch aufgepeppte Jugendstil-Villa vor dem Hintergrunde des glitzernden hellblauen Meeres in Sicht, während der Wagen gemächlich die lange sanfte Kurve der baumgesäumten Straße nahm, an deren Ende sich das große Bauwerk in vornehmem Weiß zwischen blütenübersprenkelten Büschen erhob.
.......Der Wagen hielt vor dem teils nostalgisch, teils futuristisch anmutenden Gebäude. Ein uniformierter Chauffeur stieg aus und stellte seinen Teller mit Nudelsuppe vorsichtig auf dem glänzenden goldenen Wagendache ab. Er schritt zur rechten hinteren Tür und öffnete sie für Jeff, den smarten Schützling seines Arbeitgebers. Jeff, gewandet in einen dunkelblauen Anzug und angetan mit schräg gestreifter Collegekrawatte, stieg aus und schritt hinten um den Wagen herum, um für Signore Trontelli dort die Tür zu öffnen.
.......Als auch der elegante Mann mit den lackschwarzen Haaren ausgestiegen war, umarmten sich die beiden Männer herzlich und heiter, wobei die leicht differierenden Blaus ihrer beiden im Sonnenlichte schimmernden kostbaren Maßanzüge ganz vortrefflich miteinander hormonierten. Die zwei Herren küssten sich, was schön anzusehen war. Danach legten sie sich gegenseitig wie zwei unzertrennliche Schuljungen krawattenverschiebend die Arme über die Schultern und um die Hüften und eilten durch das protzige Portal mit den antikisierten Säulen in die teuerst und geschmackvoll ausgestattete Villa.
.......Der Chauffeur nahm den darauf abgestellten Teller vorsichtig vom Wagendach der goldenen Limousine, machte es sich wieder damit im Fahrersitz gemütlich und aß mit goldenem Löffel und vornehm verhaltenem Schlürfen weiter seine köstliche Nudelsuppe.

In Signore Trontellis nobler vollelektronischer Küche rückten sich die beiden eleganten Männer zunächst gegenseitig die Krawatten wieder hübsch gerade und machten sich dann ohne Umschweife an die Arbeit, denn die Nudelsuppen-Esserei des Chauffeurs während der Fahrt hatte sie nicht nur ordentlich hungrig gemacht, sondern auch machtvoll für ihr derzeit laufendes Projekt inspiriert! Der Signore setzte sich also gleich wieder an die breite Computerkonsole und Jeff beorderte den großen Suppenbottich herbei.
.......Aus dem Synthovoicer des Computers erklang plötzlich und unaufgefordert ein langgezogener nudelsuppiger Dauerrülpser. Die schmalzbeschmierte Krawatte von gestern sackte schwer und salopp herab. Trontelli furzte. Die Krawattensimulatoren ließen die Schlipse auf den animierten Bildern wackeln. Auf der Oberfläche der im Bottich sitzenden Nudelsuppe entstanden dadurch konzentrische Wellenkreise.
.......Auf einer Rollschiene wurden ganze Batterien von Einweckgläsern voll mit alten und total kotschmaddeligen Herren-Baumwollunterhosen eingefahren.
......."Halt, bleiben Sie sofort stehen!", dieser Ruf eines farbigen Polizisten aus Brooklyn wurde in die Nudelsuppe eingespeist. Fettige Schmutzpartikel spritzten dabei durch die Luft. "Skratz, skratz, skratz!", sang Jeff seufzend. Der elegante Schützling Trontellis furzte ebenfalls locker ab.

Das Süppchen wurde immer erotischer!
.......Trontelli, selbst schon in recht nudelsuppenfleckigem Anzuge, nahm den schönen Hut des smarten Jeff, der bereits mit über den Kopf gehängter nudelsuppentriefender Unterhose und mit Hunderten von Nudeln auf dem von Nudelsuppe durchtränkten eleganten Anzuge dastand. Er tauchte Jeffs eleganten Hut in die warme Nudelsuppe, holte ihn voll mit Nudelsuppe daraus hervor und setzte ihn dem ohnehin schon vor Nudelsuppe nur so triefenden Jeff auf den, mit der vor lauter Nudelsuppe triefenden Unterhose geschmückten  Kopf, so dass die Nudelsuppe fächerartig über Jeff heraborgelte. Dann zog Trontelli seinem geliebten triefenden Schützling dessen vor Nässe vollkommen lasch und lätschig gewordenenen Hut tief herunter, so tief und fest, dass endlich die Krempe schnöde und nassschmatzend riss.
.......Sie kleideten sich nach einer feinen Dusche erneut elegant an. Trontelli, bald schon wieder mit hunderten von weichen Nudeln und großen Suppenflecken auch auf diesem dunkelblauen Maßanzug, setzte sich an den Computer. Er rief den brandneu erstellten weltpolitischen Datenmix aus der Zeitrekonstruktionsmodulkomponente ab und speiste ihn ins Nudelsuppenprogramm ein. Einer der computervernetzten Arbeitsrobots der Fertigungsstraße pfloppte prompt den Deckel eines bestimmten Einmachglases ab. Der Gummidichtungsring wurde vorhautartig in die metallene Spannhaltung zurückgeschoben. Der Robot entzog dem Glase eine vollkommen verdreckte Originalunterhose Benito Mussolinis, die mittlerweile - nach fast neun Jahrzehnten! - aussah wie eine leider just im Fluge verstorbene und dann grob panierte Fledermaus. Während der Mechanische nun wie ein mittelalterlicher, sich irgendeinen Zaubertrank zusammenbrauender Hexenmeister die Originalunterhose in die Nudelsuppe fallen ließ, speiste Trontelli das mit weltpoliischem Datengulasch vermatschte Programm per Computerbefehl in ebendiese Suppe ein. Jeff stand noch immer leicht darüber gebückt dicht am Bottiche und ließ würdevoll seine Krawatte in der nudeligen Tunke schwimmen. Er sog soeben mit geschmäcklerisch und vornehm gespitzten Lippen probeweise Nudeln und Suppe aus der Nudelsuppe, die inzwischen auch noch mit historischen Tondokumenten von Reden Fidel Castros und einigen Aufnahmen von den besonders erotisch-revolutionären Herzschlägen Ché Guevaras remixed worden war. In diesem Momente bestätigte der Computer mit einem blinkenden Schriftzug auf dem Monitor die Einschätzung Trontellis, dass sich für das Projekt Suppenkröterich am besten tatsächlich die Päckchensuppen aus dem Maggi-Kochstudio eigneten. Die vielfältigen Ein- und Durchlauf-Analysen hatten dies mittlerweile eindeutig ermittelt.
.......In langen Reihen an den Wänden aufgehängte und mit Nudelsuppe wohlgefüllte durchsichtige Plastikbeutel platzten also nun wie vorgegeben einer nach dem anderen laut schmatzend auf und bald schwamm der gesamte Boden der Edelküche nur so vor lauter Nudelsuppe. Jeff setzte sich gleich voll in die Nässe rein. Ein fetttriefendes Herrenleibchen wurde jetzt über das Luftdüsengitter gespannt, der Pressluftgenerator eingeschaltet und schon schoss die Nudelsuppe nebelartig aus dem schmutzigen Unterhemd!
.......Die Monitore gaben die Geschehnisse synchron und farbgetreu wieder. Die Blubbergeräusche der Nudelsuppe wurden in sanfter Lautstärke geschickt mit dem Liede "Skratz" abgemischt und direkt in Jeffs und Signore Trontellis Gehörgänge projiziert.
......."Ach, ich könnte mich in Ihrer leckeren Nudelsuppe vor lauter Geilheit geradezu ersäufen!", stöhnte Jeff lüstern, der seinen genialen Geliebten frontal anhimmelte. Jetzt lief auch noch die computergesteuerte Kartoffelstampfmaschine an: Stampf! Stampf! Stampf! Und nochmal Stampf...!
......."Wir werben für mehr Zappligkeit!"

"Mal sehen, was ich für Sie tun kann, meiner lieber Herr!", sprach in starrer Rede der Computer und gab noch einen Suppenwürfel zu. Herrlich ordinär spritzte Jeff die Nudelsuppe ins markante Gesicht
......."Skratz, Skratz, Skratz...", so sang Jeff ergeben die zart-melancholische Melodie mit und löffelte sich dazu mit der goldenen Schöpfkelle vorne massenhaft Nudelsuppe in die Hose. Er furzte dabei erneut elegant ab!
.......Präventiv schaltete der hochgeilisierte Signore den Music-Mix auf der Computerspur langsam nach oben hoch. Im Whirlbottich begann die Nudelsuppe brausend zu brodeln. Das elektronisch gesteuerte Temperatursystem des Bottichs hielt die Suppe während all den vorgenommenen Manipulationen auf angenehmster Wärmestufe. Schwaddelbacke mit Wabbelnudel-Komposition!
.......Trontellis Gesicht und sein herrlicher teurer Anzug schimmerten jetzt prachtvoll im Lichte wegen ihres feinen fettigen Überzugs aus Millionen winzigen Flüssigkeitsperlen, die die stotterrhythmisierte Luft out of the Düsengitter aus dem darüber gespannten Herrenleibchen gestäubt und gepustet hatte.
.......Jeff hatte sich ein weiteres Mal frisch geduscht und neu angekleidet. Er rückte sich die steife Collegekrawatte schön gerade. Wieder stellte er sich an den computerisierten Suppenbottich, der je nach Abruf Temperatur-, Füllmengen-, Chemoanalyse-, Verbrauchs-, Baumwollkomponenten-Daten und dergleichen mehr anzeigte. Da der Anteil an schmutziger Herrenunterwäsche in der Nudelsuppe derzeit zu niedrig war, hob der Computer fernautomatisch den Deckel eines Einmachglases, ließ das darin ruhende, verschwitzte und vollgewixte Leibchen draus entschweben, es ferner wie eine panierte Fledermaus heranflattern und in den großen Suppenbottich fallen.
......."Es reicht noch nicht ganz!"
.......Jeff zog sich Schuhe, Hose und Unterhose aus. Die Unterhose reichte er Signore Trontelli, der sie lüstern an sich nahm, gierig an ihr roch und sie beleckte - und sie sich dann gar noch zur Hälfte in den Mund stopfte! Über den Teil von Jeffs Unterhose, der ihm noch aus dem lüsternen Maule hing, fuhr er mit dem Codierstift des Computers, um mit dessen Hilfe später jederzeit die losen Odeurs, Geschmackskomponenten und Baumwollwuzzelchen wahlweise identisch, bedarfsgerecht modifiziert oder lediglich animativ reproduzieren zu können. Schmutzbacke! war übrigens das zentale Codewort für dieses schöne Projekt Suppenkröterich.
.......Derweil hatte Jeff aus der blähgärenden Nudelsuppe im vollelektronisierten Bottiche eine tolle alte Bankerunterhose herausgeholt und zog sich nun mit selbstvergessen-geilem Gesichtsausdruck dies triefende, kotfleckige Fetthöslein an; danach wieder seine edle, teure Anzughose und die herrlich polierten nazibraunen Halbschuhe. Heil dir, Nudelsuppe! Heil dir, Maggi-Beutelsuppe!
.......Dies war auch dereinst Alexander von Humboldts Lieblingssache gewesen. Aus dem Gulli spritzte und gurgelte Dreckwasser. Das Projekt Suppenkröterich lief eins a an!
.......Trontelli deutete auf ein weiteres Einmachglas, in welchem eine würdige alte Herrenunterhose aus den späten Sechzigern sorgfältig und luftdicht versiegelt eingelegt worden war. Das war genau das Rechte für einen echten Nudelseppel! Er führte seinen Schützling wieder dicht an den Bottich heran. Er legte ihm eine Hand auf den ordentlich geschwellten, den geschlossenen Hosenlatz und die andere auf den Rücken, dann sprach er zu ihm in sehr zärtlichem Tonfall: "Ganz locker jetzt!" Und er drückte ihm den Oberkörper sanft tiefer und tiefer, bis Jeffs Krawatte schön halb in, halb auf der warmen Nudelsuppe im Bottich schwamm. Zuletzt tangierte auch noch sein Schlipsknoten liebreizend die fettige brodelnde Brühe.
.......Jaja, der gut aussehende Trontelli war schon eine tolle Schwatzbacke! Das Filmmaterial bewies es! Die Pissflecken der alten schmutzigen Herrenunterhose leuchteten unter den Strahlen der comuptergesteuerten UV-Lampe floureszierend hellgrellgelb auf. Trontelli rückte angetan an seiner smarten Blümchenkrawatte. Jeff stand immer noch tiefst über die Suppe gebeugt am Bottich, sein eleganter Schlips wurschtelte geil in voller Länge mit den Unterhosen wild in der brodelnden Nudelbrühe herum. Besonders wichtig war später beim sorgfältigen Wiedereinmachen der jetzt so edel in der Fettaugenbrühe schwimmenden diversen dreckigen Supp-Männerunterhosen die Gewährleistung der inoffiziellen gesellschaftlichen Herrenordnung - pro Glas eine Unterhose, das war hierbei die heilige Regel!
.......Jeff hob nun den Oberkörper und stellte sich leicht gebeugt neben den Bottich hin. Er strich sich zärtlich die Krawatte glatt. Er fieberte vor Angetanheit! Sein edler Schlips tröpfelte köstlich und etliche Suppennudeln klebten höchst appetitlich daran.
.......Wo wir uns finden, wohl unter Linden, zur Abendzeit!
.......Ach diese wunderbare Sammlung klassischer und moderner benutzter Herrenunterhosen, die der smarte Trontelli in aller Welt zusammengetragen und in Einmachgläsern sorgfältigst eingelegt hatte! Immer wenn Jeff diese eingeweckten Kleinödien erblickte, dann erklang in ihm jenes mystische Raunzen, wie von einem ominösen Superkröterich.
.......Die Zeitvernichtungsmaschine wurde pompös mit einem weiteren Maggi-Suppenwürfel in Gang geworfen. Sie machte ein ebensolches Trara wie die bescheuerte Zeit selbst. Kritzeleien auf den Herrentoiletten wurden genauestens auf Video festgehalten. Zum Fasching mit psychedelischer Seppelhose!
.......Der gut aussehende Jeff, er dachte oft bei sich: Hast ein Gründel, dann geh zum transformatorischen Rat! Hyperbelartige Springlinien kursierten laffenhaft schnöde im säkularisierten, im vollgeometrischen Tundrabereich seines Herzens. Tarnung als oberstes Gebot für die Späher! In den Einmachgläsern wurden die getragenen Herrenunterhosen sorgfältigst konserviert, auf dass das mythische Odeur auch feinlichst erhalten blieb! Schwatzbacke!

Jeff stieg aus dem Fond von Trontellis Limousine. In dessen vollelektronischer psychoabstrakt-sexueller Küche trat er an den wartenden edlen Manne heran und die beiden begannen eine erotische Syntho-Pop-Polka zu tanzen. Hopp-di-hopp!
.......Mittels modifiziertem Brainstorming hauchte Trontelli seinem smarten Jeff eine zum totalen Mega-Mix vermatschte Pop-Version der Philosophien von Karl Marx ein. Der Computer war daraufhin sexuell erregt: "BAUM-WOLL-UN-TER-HO-SEN-WUZ-ZEL-CHEN!", hauchte er steif.
.......Einhunderttausend Kartoffeln warten auf den Transport nach Leningrad.
.......Nudelsuppe rann Jeff, der sich inzwischen ausnahm wie der reinste Suppenkröterich, übers Jackett, und über Hemd und Krawatte. Wie ein Blatt auf einem Teich trieb eine alte Männerunterpumpel auf der Nudelsuppe. Befriedigt schwieg er, da er Nudelsuppe geschluckt hatte. Das befreiende Desozialisierungsprogramm Trontellis war ein voller Erfolg! "BAUM-WOLL-UN-TER-HO-SEN-WUZ-ZEL-CHEN!", so hauchte ergriffen auch er.
.......Ein Roboter holte eine weitere alte Herrenunterhose aus einem Einmachglase und tunkte sie tief in die Nudelsuppe.
.......Ferngelenkt legte sich schlüpfriger Edelschleim um Jeffs Hals, senkte sich ihm geschmackvoll im und am Kragen abwärts und suppte dann - immer noch gesteuert vom perfekt ablaufenden Computerprogramm - in ebenso edlen wie geil abstoßenden Kotzschmirakeln herrlich widerwärtig an der smarten englischen Collegekrawatte des dadurch heftigst erregten jungen Mannes auf und nieder immer wieder.
.......Trontelli kontrollierte in knüppelgeilstem Zustande diese halbwissenschaftlichen Vorgänge gewissenhaft an seinem Computerbildschirm, der synchron die Schleimbewegungen auf Jeffs Schlips animtiv wiedergab. Das Programm lief mittlerweile derart perfekt, dass der Signore nur ein- oder zweimal mit modifizierenden Eingaben in den Ablauf eingreifen mußte. Kleine Korrekturen, Jeffs realer Bewegungen wegen! Hruby!
.......Eine angeworfene Springbrunnendüse im Bottich spritzte wie vorgesehen warme Nudelsuppe sanft in Jeffs smartes Männergesicht. Signore Trontelli furzte sich dabei melodisch leer!
.......Jeff lutschte nutschige Nudelsuppe aus der Mackerpumpel. Eine Kartoffelkrise als Publicrelations-Aktion!
.......Jeff hob die alte Männerunterhose aus der Nudelsuppe, führte sie an seinen schönen Mund und sog genüsslich daraus Nudelsuppe. Er schluckte Nudelsuppe und schwieg befriedigt. Nudelsuppe konnte Trontelli wirklich wie ein junger Gott! Köstlich! Das Projekt Suppenkröterich strebte bravurös seiner Vollendung entgegen! Wieder sog er Nudelsuppe aus der alten vollen Unterhose.
.......Comuptergesteuert hob sich wieder ein Deckel pfloppend von einem Einweckglase und die kurze, alte, löchrige und verdreckte ehemalige Baumwollunterhose eines jungen New Yorker Wallstreet-Brokers flatterte wie eine mit vergammeltem Mehl panierte Fledermaus heran und tauchte lasch in den riesigen Bottich voller Nudelsuppe ein, an dem Jeff wieder tief, tief gebückt und erregt mit voll eingetunktem Schlipse stand und erwartungsvoll wartete. Triefend, gelb, nudelgefüllt und lustig mit Suppengrün gesprenkelt tauchte der alte Herrenslip aus den fettigen Fluten und wupps! stülpte sich diese warmnasslasche, mit aufgequollenen Wabbelnudeln durchkomponierte Unterhose über den Kopf des schönen Jeff. Der richtete sich auf und aus dem tröpfelnden Fetthöslein überm Haupte glitschten ihm die Nudeln massenhaft abwärts über den eleganten Anzug, blieben auch zum Teile herrlich daran kleben wie ersoffene Maden.
.......Jeff wurde in diesen Momenten mehr und mehr zum Suppenkasper! In Suppelhose, haha, in Suppelhose!
.......Spritzroboter rollten heran und legten für Jeff eine geile Empfangsbahn voller Plumpslöcher voller Schleim und voller trüber Soßensprenkel. Also so ein enormer Süßtrottel! So ein smarter raunzender Suppennudelkröterich!
.......Teleotronstrahlen donnerten ins irdene Plateau. Ins Bodenlose, jawohl, ins Bodenlose!

Huch, da sind ja jede Menge Hullezinationen, beziehungsweise deren Erscheinungen! Kukluntus erbebte. Tokluntus!
.......Ein toller Toller! Mann, war das aufregend!!! Jaja, Signore Trontelli war schon ein schicker Typ, stets gut gekleidet, dynamisch, geil und pervers! Der Tag verlief minnatisch! Eine Hitze war, nicht auszudenken! Ein braves Sein! Als Suppenkaspar! Wabbelnudel-Komposition.
.......Da ergoß sich Pottsahne woll über seine feine, feine Hose! Wegemut in prallen Bütteln! Jeff stieg aus Trontellis Limousine und plumpste gleich voll in das erstbeste Plumpsloch voll mit Schleim und voller trüber Soßensprenkel
......."Ruam Ruam!", dachte er in heiterem Ruf, "Geldbörsen, wohlan gefüllt! - Ein Halunkel war es! Man kleidete mich vornehm! Ja, äußerst vornehm!"
.......Hypertelegenes Halbbier matschte in seiner Hose. Trontelli entnahm ehrfürchtig wieder eine seiner abertausend Herrenunterhosen ihrem Einmachglase und tauchte sie lüstern in die warme Nudelsuppe: "BAUM-WOLL-UN-TER-HO-SEN-WUZ-ZEL-CHEN...!"
.......Eine Unterpumpel im Einmachglase rechts oben leuchtete zeitgleich stramm auf. Strontisches Wernöggen suppte elegisch über dem Tellerrand seines Bewusstseins und Schmierkloaken ergossen sich in großer Fülle über die Planquadrate der Zukunft.
.......Eineinhalb Jahre lang! Denn in der Zukunft war auch noch alles recht unausgegoren. Trontelli fuhr in seiner Luxuslimousine vor und lachte, denn es kam für ihn jetzt ganz, ganz großartig: das reinste Tauchhinein! Erhaben und platt!
.......Vollollollolligen! Hydrogenpumpen lobberten bittersüß in grauer Sahnewolke dahin, dass es nur (just in diesem Momente schaltete zu allem dazu der Computer auch noch die Sprinkleranlagen des Hauses ein, und diese verspritzten in der ganzen Villa warme Nudelsuppe!) so eine eitle Lobby´s Sahne war - in Erwartung jener Roboterarmeen, die wiir alle ja ach so sehr lieben! Nudelsuppenspritzer!
......."BAUM-WOLL-UN-TER-HO-SEN-WUZ-ZEL-CHEN...!"
.......Liebkötten rutschten balasanderartig dahin (über den Boden), dahin, dahin! Dann klatschte auch schon dicker, ockerner Schleim gegen Signore Trontellis blauen Anzug. Strebulus Trontelli kam vor lauter Kmacke in die Halle gewankt. Blobberschleff loff Jeff nun auch noch reichst über die herrliche feingemusterte Krawatte und übers weiße Hemd in Matsche von Sprinkelbögen. Da ergoss sich schmierknödlige Pottsahne erneut über seine schöne, seine feine, seine smarte Hose, mit der er, es dem Signore gleichtuend, über den nudelsuppennassen Boden rutschte.
.......Wieder einmal befanden sie sich frohen Herzens in der Rolle der totalen Suppenkasper!

Und draußen vor der herrlichen Villa saß der elegant uniformierte Chauffeur in der goldenen Limousine. Er hatte die Wagentüren alle per Knopfdruck zugleiten lassen und den Suppenhahn voll aufgedreht. Hübsch ließ er die supercoole Protzkiste mit Nudelsuppe so richtig schön volllaufen. Erst als ihm die angenehm warmheiße Nudelbrühe bis zum Kinn stand, drehte er den Hahn wieder zu und lehnete sich dann bequem in der Suppe zurück, die er sich sozusagen selbst eingebrockt hatte.
.......Gemütlich saß er da und wichste und erfreute sich mal an den auf den Rückspiegel zugeschalteten Ereignissen in der Villa, mal an dem prachtvollen Naturschauspiele der im ölig glitzernden Poolwasser neurologisch versinkenden Sonne.

ENDE

~ CYBERFUCK ~
wurde 1990 geschrieben, die Erstveröffentlichung
erfolgte 1992 im ZERO ZOXX Großband 1
©1990/2001 by Diego de Monte, ZERO ZOXX INTERNATIONAL
und Babel Verlag, Geisterstadt.

Erste Aktualisierung am 25.12.2007
Zweite Aktualisierung am 10.04.2016

E-Mail: zzi@zerozoxxinternationl.com


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(Erzählung)


THE ATHEISTS
(Bei dieser Band spielt Diego die Keyboards)