Startseite THE ZERO ZOXX GROUP

SITEMAP

ZERO ZOXX INTERNATIONAL
.
präsentiert.
MUSICBOX
NEUGRÜNDUNG UND ERSTE JAHRE
(1978 - 1982)
Bald nach dem Bruch gründete J.G.Wind - einziges Mitglied der alten Formation - eine neue Band gleichen Namens. Bis Mitte des Jahres 1980 dauerte eine eher experimentelle Phase mit etlichen Studio- und Tonexperimenten (aus jener Zeit gibt es nur wenige Tapes), bis die Band schließlich nach einem Tag mit Tee und stundenlangem ununterbrochenen Anhören von Leonard Cohen-Platten in einer einzigen Nacht für sich selbst den Durchbruch schaffte, und zwar mit einem wahren Antipodium zu Cohen, nämlich der Aufnahme THE BEAST OF HONEY HONEY. Dieses Werk, wahrscheinlich eines der ersten Nightcore- Stücke überhaupt, dauert etwa eine halbe Stunde und präsentiert das Original des berühmten ABBA-Songs wild mehrfach ineinandergemixt in diversen Zeitraffer-Modi und stets sich steigernder Geschwindigkeit, dabei "begleitet" von allerlei Instrumenten und wirrem Sprechgesang, der die vielfältigen Erfolge von Abba darlegt.
IM ZEICHEN DER KASSETTENRECORDER
(1980 - 1986)
Ein knappes Jahr währte die Band-Mitgliedschaft von Obermonerl 2 im Jahr 1980. Ihre Stimme gibt es neben der von J.G.Wind auf einem einzigen T.K.E.R.B.-Song zu hören, der denTitel trägt: HÄRR GRAF, DÄRR TEE!
Mit gewohnt chaotischem Sound - vielleicht etwas gemäßigter - ging es auch in den Werken der nächsten Jahre zu. Das Collageprinzip von IM JAHR DER ZEICHEN UND WUNDER wurde weiterentwickelt und von Tape zu Tape immer mehr verfeinert. Kassettenrecorder wurden in gewisser Hinsicht zum Basisinstrument der Band.
THE MUSICK
Sammy Tornado

1983 wurde Gitarrist und Sänger Sammy Tornado, der seit 1982 bei verschiedenen Aufnahmen als Gastmusiker mitgewirkt hatte, festes Bandmitglied. Die Band arbeitete damals spezielle Methoden in der Verwendung von Vorhandenem heraus. Gemeint ist damit das Schaffen von Songs durch das Collagieren von Original-Soundelementen aus den Werken anderer Künstler, eine damals offiziell noch nicht allzu häufig verwendete Musikpraxis. Ferner wurden Antiloop-Songs entwickelt: Dabei wurden z.B. kurze Samples aus den Werken verschiedenster Bands nach genauen Plänen aneinandergereiht. Eine weitere Methode war der durch die polnische Gewerkschaft Solidarnosz inspirierte Stahlwerk-Style: Durch den weit aufgedrehten Verstärker gejagte Volksmusik wurde auf diese Weise etwa in Heavy Metal verwandelt usw. Wenn nötig, wurden (mehr oder weniger stark modifiziert) ganze Songs anderer Bands in T.K.E.R.B.-Kompositionen verwendet, so z.B in RADIO ETHIOPIA/ABYSSINIA, einer Bearbeitung des gleichnamigen Stücks der PATTI SMITH GROUP. Frühe Techno-artige Strukturen tauchten wie nebenher auf, so etwa in dem Disco-Hüpfer THE MUSIC MAN, von 1982, in dem das Tempo der Beats ins für beinahe heute noch Unbegreifliche gesteigert wird. Groteskes Crossover dagegen bringt z.B. auf herbe Art der 1983 gecoverte Katja Ebstein-Heuler EINMAL IST DAS LETZTE MAL, eine Art Schlager-Rap mit unregelmäßigen Loops aus einem Chris Spedding-Hit.

Es geht weiter auf
T.K.E.R.B.-History 3!

BLUFF IS ALL (Y)OUR NEED!

T.K.E.R.B.-HISTORY 2
(von Adelheid Fröhler, 1999/2005)
Erste Aktualisierung: 12.Februar 2017
© by The Katja Ebstein Revival Band,
ZERO ZOXX INTERNATIONAL,
Babel Verlag, Geisterstadt and
GLORIA Records.